Kennst du das? Du würdest so gerne beruflich etwas verändern und deinem beruflichen Herzensweg folgen? Du fühlst dich fehl am Platz und hast das Gefühl, das kann es nicht gewesen sein? Doch gleichzeitig findest du 1000 Gründe, warum es keine gute Idee ist, sich auf den Weg zu machen und etwas zu verändern? In diesem Blogartikel geht es um die fünf häufigsten Gründe, die dich daran hindern, deinen beruflichen Herzensweg zu finden und zu gehen sowie um die besten Tipps, wie du trotzdem losgehst und für dich einstehst.

Die 5 größten Hindernisse, die dich daran hindern, deinen beruflichen Herzensweg zu gehen:

1. Bequemlichkeit

Du hast möglicherweise einen gut bezahlten Job, der es dir ermöglicht, dein aktuelles Leben so zu leben wie du es tust. Du hast deine Routinen, deinen Lebensstil und hast es dir in deiner Komfortzone gemütlich gemacht. Es ist ja eigentlich ganz bequem in der Komfortzone, oder?

Frage dich: Möchtest du ein gemütliches Leben in der Komfortzone oder möchtest du ein großartiges Leben, in dem du all deine Träume verwirklichst, voll in deiner Kraft bist, all deine Talente und Gaben einsetzt, voll und ganz du selbst bist und einen Unterschied in der Welt machst?

2. Angst, zu scheitern

Viele gehen nicht für ihre Träume los aus Angst, auf ihrem neuen Weg zu scheitern. Wahrscheinlich hast du dir in deinem aktuellen Job schon eine gewisse Expertise aufgebaut. Wenn du nun dem Weg deines Herzens folgen möchtest, ist dies oftmals ein anderer, neuer, vermeintlich unsicherer Weg. Vor Neuem haben wir häufig zuerst Angst, weil wir nicht wissen, was uns erwartet. Den beruflichen Herzensweg zu gehen, bedeutet nicht unbedingt, den aktuellen Job sofort zu kündigen. Es gibt zahlreiche Zwischenlösungen und Übergangsstufen, welche die Angst immer weiter abnehmen lassen. Wenn du auf die Angst zugehst, wirst du feststellen, dass sie gar nicht mehr so groß ist und am Ende etwas Wundervolles und viel Besseres auf dich wartet.

3. Angst, die Eltern zu enttäuschen

Viele Eltern wünschen sich für uns einen sicheren und gut bezahlten Job. Für viele ist das Thema Sicherheit sehr wichtig. Wenn du nun deinen Job an den Nagel hängen möchtest, um in etwas ganz Neues, Unbekanntes zu starten, mag es sein, dass deine Eltern davon nicht begeistert sind. Sei dir sicher, dass deine Eltern am Ende nur das Beste für dich wollen. Mach dir aber bewusst, dass du heute erwachsen bist und selbst für dein Leben und deine Entscheidungen verantwortlich bist.

4. Angst, die Partnerschaft zu gefährden

Wenn du dich auf den Weg deiner Berufung machst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich und deinen Beruf veränderst, groß. Entscheidest du dich beispielsweise für einen neuen Job oder eine Selbstständigkeit, verdienst du möglicherweise zuerst weniger Geld oder hast weniger Zeit für deine/n PartnerIn. Aus Angst, das gewohnte Fahrwasser zu verlassen, bleibst du lieber bei deinem gewohnten Ablauf und in deinem sicheren Job.

Sprich mit deiner/m PartnerIn, sag ihm/ihr, dass du unglücklich in deinem Job bist und dass du gern einen neuen Weg einschlagen möchtest und schlage eine Lösung oder einen Weg vor. Einfach gesagt: Sprecht miteinander! Wenn es der oder die Richtige ist, wirst du Unterstützung auf deinem Weg erhalten.

5. Einschränkende Glaubenssätze und Überzeugungen

Glaubenssätze sind die Gedanken, die wir über uns und die Welt haben. Oftmals sind wir so davon überzeugt, dass uns gar nicht bewusst ist, dass wir diese Glaubenssätze haben. Sie sind weder gut noch schlecht, jedoch kann man zwischen unterstützenden und einschränkenden Glaubenssätzen unterscheiden. Es stecken oftmals Überzeugen dahinter, die wir aus unserer Kindheit mitgenommen und übernommen haben. Diese sagen dir möglicherweise, dass Arbeit keinen Spaß machen kann oder dass „man“ doch im sicheren, unbefristeten Job bleiben sollte. Da spricht die liebe Angst aus dir, die dich vor Gefahr schützen möchte. Frage dich: Ist die Gefahr real? Unterstützt es mich, diesen Gedanken zu haben?

Am Ende möchte ich dir noch zwei Tipps mit auf den Weg geben:

Übernimm Verantwortung für dein (Berufs)Leben!

Du hast die volle Verantwortung für dein Leben. Daher hast du auch die Wahl, ob du deinem beruflichen Herzensweg folgst oder unzufrieden und unerfüllt in deinem bisherigen Job stecken bleibst. Es wird niemand kommen, der dir sagt: Hier entlang: Genau das ist deine Berufung und der Beruf, der zu dir passt. Du darfst dich auf den Weg machen und dich selbst besser kennenlernen. Du darfst wieder lernen deine innere Stimme zu hören und ihr zu folgen. Du kannst niemand anderen für dein Unglücklichsein verantwortlich machen, denn du hast die Wahl etwas zu verändern oder es zu lassen.

Schaffe dir Raum für deinen beruflichen Herzensweg: Wenn du immer beschäftigt bist und viel arbeitest (in dem Job, der dich nicht glücklich macht), ist kein Platz und kein Raum für Neues da. Es braucht Raum, in dem Neues entstehen und wachsen kann.

Fragen, die dir helfen können:

  • Was ist das Schlimmste, das passieren kann, wenn du für dich und deinen Herzensweg losgehst?
  • Was ist das Beste, das passieren kann, wenn du für deine Berufung losgehst?
  • Wie sieht dein Leben in 5 Jahren von heute aus, wenn du deinem beruflichen Herzensweg folgst?
  • Wie sieht es aus, wenn du nichts veränderst und alles beim Alten belässt?

Hol dir Unterstützung auf dem Weg zu deinem beruflichen Herzensweg!

Wenn wir uns entscheiden, etwas zu verändern und etwas Neues zu beginnen, kann es für die Menschen in unserem Umfeld zunächst ungewöhnlich sein, weil sie einen solchen Weg nicht kennen.

Suche dir daher auch andere Menschen, die dich in deinem Vorhaben unterstützen. Nimm an Kursen teil oder gehe auf Seminare, in denen du auf Menschen mit ähnlichen Interessen stößt. Verbinde dich mit Menschen, mit denen du eine Fortbildung besuchst und die sich beispielsweise auch beruflich verändern möchten.

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Artikel Mut machen konnte, dem Weg deines Herzens zu folgen.

In meinem Blogartikel „WIE DU DEN MUT FINDEST, BERUFLICH NEUE WEGE ZU GEHEN“ teile ich eine kraftvolle Übung mit dir, die dir zusätzlich helfen kann, für dich und deinen Herzensweg loszugehen.

Lass mir gerne einen Kommentar zu deinen Erkenntnissen unter dem Post zum Blog-Artikel bei Instagram unter @ilka.pricker da. Wenn du Fragen hast, sende mir gerne eine Nachricht an hallo@ilkapricker.de.

Alles Liebe,

Deine Ilka